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Motivation und Selbstwirksamkeit, in der Entscheidungsfindung (engl. ME-DM)

Wie wirksam oder effektiv sind wir, wenn die Dinge sehr schwierig oder sehr leicht sind? Wenn Sie Golfer oder Fußballspieler sind, kennen Sie das Phänomen. Einen Golfball aus ca. 200 Metern direkt ins Loch zu spielen ist sehr schwierig. Die entsprechenden “Hole in One” Zahlen besagen, dass gute Amateurspieler statistisch dafür ca. 12.500 Schläge benötigen, bis Sie dieses Kunststück schaffen, während Profispieler, im Schnitt, immerhin noch ca. 2.500 Schläge dafür benötigen.

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Das richtige Maß von “Anspannung und Entspannung” beim Abschlag: Aspekte von Motivation und Selbstwirksamkeit, in der Entscheidungsfindung, Foto: Diego Cervo

Am anderen Ende des Spektrums befinden sich die besonders leichten Aufgaben, etwa einen Golfball aus ca. 30 Zentimetern einzulochen oder einen Fußball aus ca. 1 Meter ins leere Tor zu schieben. Fußballreporter etwa sprechen hier gerne von “100%igen” bzw. auch “1000%igen” Chancen, insbesondere dann, wenn das Kunststück gelingt, das Ziel dann immer noch zu verfehlen.

Bei solchen spektakulären Erfolgen (Hole in One) oder Misserfolgen (1000%ige Chance), fragen sich Beobachter natürlich immer wieder, wie geht das bzw. wie ist das möglich?

Die Wissenschaft bietet jetzt eine Antwort und ein Model dazu, dass sich nicht nur auf den Sport anwenden lässt, sondern auch auf die Entscheidungsfindung im Allgemeinen.

Das Modell heißt “ME-DM”, und steht für “Integrated Model for Motivation and Self-Efficacy in Decision Making“. Auf Deutsch, geht es um den Zusammenhang von “Motivation und Selbstwirksamkeit, in der Entscheidungsfindung.”

ME-DM Deutsch Übersicht

Bild 1 – Modell zur Motivation und Selbstwirksamkeit, in der Entscheidungsfindung, auf Englisch: “Motivation and Self-Efficacy in Decision Making”, abgekürzt “ME-DM”, Felix Schürholz 2017/2018

Die Begriffe Motivation, Selbstwirksamkeit und Entscheidungsfindung sind im Großen und Ganzen selbsterklärend, wobei sich tatsächlich sehr komplexe Sachverhalte und weitreichende Konzepte dahinter verbergen. Ziel dieses Artikels ist es daher nicht, diese Konzepte hier in großer Tiefe zu beleuchten, sondern die Zusammenhänge und Schnittstellen, zwischen diesen, möglichst einfach zu erklären.

Ich möchte Ihnen, als Leser dieses Artikels, daher eine positive und optimistische Erwartungs- und Grundhaltung empfehlen, sowie ich dies auch meinen Klienten, im Entscheidungscoaching nahe lege. Ein wenig Mut zur Lücke, eine gute Portion Optimismus, aber nicht zu viel von Beidem.

Im Zentrum dieses Artikels, und der Entscheidungsfindung im Allgemeinen, so wie ich sie wahrnehme und praktiziere, geht es also um einen positiven und optimistischen Realismus.

Realismus, in dem Sinne, dass es mir notwendig erscheint, darauf hinzuweisen und anzuerkennen, dass große und wichtige Entscheidungen, im beruflichen, als auch privaten Kontext, tatsächlich in der Regel sehr komplex und schwierig sind. Schnellschüsse und der Wunsch, sich nur auf sein/ihr eigenes Bauchgefühl bzw. Intuition verlassen zu wollen, sind hier, weder angemessen, noch zielführend.

Um im Bild des Golfsports zu bleiben, ein “Hole in One”, wird man/frau nicht mit Bauchgefühl und Intuition allein erzielen können, weder einem Amateur, noch einem Profi, wird das in der Regel gelingen (siehe Zahlen oben). Eine ausgefeilte, tausendfach trainierte Technik ist notwendig, damit dieses Kunststück gelingen kann.

Technik allein, wiederum, führt auch nicht ans Ziel, wie das hier präsentierte Model zur Motivation und Selbstwirksamkeit, in der Entscheidungsfindung sehr eindrucksvoll zeigt. Ist unsere Selbstwirksamkeit sehr hoch, d.h. wir gehen davon aus, über eine sehr gute Technik zu verfügen und neigen wir dann dazu die Aufgabe als eher leicht anzusehen, dann laufen wir Gefahr ebenfalls zu scheitern.

Beispielhaft, können wir uns leicht, den führenden Golfer am 18. Loch vorstellen, der den einfachen Putt, aus 30cm vergibt, da er mit seiner Aufmerksamkeit, möglicherweise, schon bei der Siegerehrung, der Pressekonferenz, sowie mit dem Ausgeben seines Siegerschecks beschäftigt ist.

Entscheidungsterminierung Decision Timing Deutsch Übersicht

Bild 2 – Zielkorridor für optimale Entscheidungsfindung und proaktive Entscheidungsentwicklung (Decision Timing), Felix Schürholz 2017/2018

 

In dem hier präsentierten Model, geht es also um Konzentration auf das Wesentliche und die richtige Balance.  In der Praxis gelingt uns dies, durch das Aufspüren und sich bewegen im “optimalen Bereich (“Sweet Spot”) der Selbstwirksamkeit” (siehe Bild 1 und 2 oberhalb). Hier ist unsere unbewusste und bewusste Motivation, dass gewählte Ziel zu erreichen, am größten. Hier ist auch unsere Fähigkeit mit Misserfolgen angemessen und erfolgreich umzugehen, am besten ausgeprägt. Funktioniert etwas nicht so wie erwartet, und wir erhalten adäquates und verlässliches Feedback, dann sind wir, in den meisten Fällen, bereit, es wieder und wieder zu versuchen, bis wir in der Regel Erfolg haben.

Dies funktioniert natürlich nur, wenn das gewählte Ziel klug und angemessen ist. Ist die Aufgabe, das Ziel oder die Entscheidung zu schwierig oder unmöglich (siehe linke Hälfte von Bild 1 und 2), versuchen wir es entweder gar nicht, oder geben sehr schnell auf, siehe den Bereich der “Entscheidungsvermeidung” und Abwehrmechanismen.

Ist das Ziel zu leicht oder nehmen wir die Aufgabe “auf die leichte Schulter”, wie der oben erwähnte Golfer am 18. Loch, dann greifen in der Entscheidungsfindung die Mechanismen der Ersatzentscheidung (Substitution), der Abwehrmechanismen und der Wahlblindheit.

Was ist die Lösung?

Das Optimum und die Wahrheit, liegt, wie so häufig, in der Mitte. Das hier präsentierte Modell der Motivation und Selbstwirksamkeit, in der Entscheidungsfindung (englische Abkürzung: ME-DM), zeigt eindrucksvoll und einfach, wie die Konzepte von Motivation und Selbstwirksamkeit ineinandergreifen. Das Modell stellt uns, die sehr komplexen und weitreichenden Konzepte in einer sehr praktischen und einfach, nutzbaren “Entscheidungslandkarte” dar. Es zeigt die Untiefen und Gefahren, als auch die Lösungen, Techniken und Mechanismen, die zum Erfolg führen.

Weniger, und dafür mehr bewusste und herausforderndere Aufgaben und Entscheidungen sind besser.

Eine bewusste, proaktive, kluge und nachhaltige Zielauswahl mit einer entsprechenden Entscheidungsentwicklung (Decision Timing) sind der Schlüssel zu Entscheidungserfolg und erfolgreicher Bewältigung, herausfordernder und wichtiger Entscheidungen.

Technik und Methode allein, führen jedoch nicht zum Ziel. Überzeugung, Mut, eine positive Grundeinstellung, sind ebenso wichtig, wie das Sammeln notwendiger Erfahrungen und Fakten.

Ein “Hole in One” wird eben nicht beim ersten Versuch erzielt, wie die Statistik eindrücklich zeigt.  Es braucht Übung, Überzeugung, Methoden und einen angemessenen Zielprozess.

Decision Timing (auf Deutsch Entscheidungsterminierung) – Eine proaktive Entscheidungsentwicklung! ist so eine Methode und Prozess.
Bild 2 (siehe oben) zeigt den Zielkorridor, in dem Sie sich zur optimalen Umsetzung dieser Methode und Technik befinden und bewegen sollten.

Gehen Sie proaktiv, unvoreingenommen, nachhaltig, strukturiert und kreativ (das schließt sich nicht aus) an Ihre wichtigen Entscheidungen heran. Dann werden Sie Ihre wichtigen Entscheidungen nicht nur besser und erfolgreicher, sondern auch entspannter fällen.

Habe ich Ihr Interesse geweckt?

Machen Sie sich mit dem System und den Methoden des Decision Timings vertraut.

Zur genauen Anwendung und detaillierten Beschreibung empfehle ich mein Buch “Decision Timing: More Awareness, New Insights, Smarter (Method & Tool assisted decision making) erhältlich als E-book oder Taschenbuch auf Amazon.

Mehr Informationen zum Thema Decision Timing gibt es auch auf meinem englischsprachigen Blog www.decisiontiming.com

Ich freue mich über Ihre Rückmeldung und etwaige Anfragen zur Umsetzung und Anwendung von Decision Timing, sowie des ME-DM Modells.

Ihr Felix Schürholz,  Kontakt

Coaching & Entscheidungscoaching im Naturheilzentrum Grünwald, Am Rathausplatz 1  im Kurz´nhof  (Grünwald liegt im Süden von München)

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 (zu englischem Artikel)

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  1. [...] ist es, Entscheider in den “Sweet Spot” oder optimalen Bereich der Selbstwirksamkeit zu führen (siehe Bild 2, oberhalb Mitte), damit für den Entscheidungsprozess ein Höchstmaß an [...]

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